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Wasserdienstleistungsabzeichen in "Bronze" und "Silber" |
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Bewerbe -
FLA Allgemein
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Geschrieben von Norbert Stangl
am
Freitag, 31. Dezember 2010
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Aus der Tradition des Zillenfahrens bei der Feuerwehr entstanden die
Wasserdienstleistungsbewerbe. Das WDLA, wie das
Wasserdienstleistungsabzeichen abgekürzt wird, kann man in den Stufen
Bronze, Silber und Gold erwerben. Zusätzlich gibt es eine sogenannte
Meisterklasse, den Zillen-Einer sowie eine Mannschaftswertung, bei denen
es alle nur um Platzierungen geht.
WDLA in „Bronze“ und „Silber“
Voraussetzung für die Teilnahme am Bewerb ist das erfolgreich abgelegte Abschlussmodul Wasserdienst (ASMWD20).
Die Bewerbsstrecke besteht aus einer „Schub-“ und einer „Ruderstrecke“.
Nach dem die Knoten abgefragt wurden (in Bronze einen und in Silber
zwei), geht es mit dem eigenen Bewerbsgerät (3 Schubstangen, 3 Ruder und
angelegter Rettungsweste) zu der Bewerbsstrecke.
Nach dem Besetzen der Zille ist eine genau definierte Strecke zu bewältigen.
Dabei ist im Bronzebewerb der Kranzel- bzw. der Steuermann fix
eingeteilt. In Silber werden diese vor der Fahrt ausgelost. Bei der „Schubstrecke“
ist die Zille mittels Schubstange bzw. Schiffshaken ca. 600 Meter
stromaufwärts zu schieben. Hierbei wird die Strecke mit Toren markiert,
die korrekt passiert werden müssen. Am Ende der Strecke wird Schwimmholz
(in Bronze eines und in Silber zwei), das eine zu rettende Person
simuliert, richtig (im Oberstrom) aufgenommen. Danach wird die Wendeboje
passiert und stromabwärts gerudert.
Bei der „Ruderstrecke“ muss die Zillengasse, dies sind drei fix
verheftete Zillen, auf denen Tore montiert sind, richtig durchfahren
werden. Wenn bei der Zillengasse das rote Tor als Erstes durchfahren
wird, gilt die rote Strecke, wenn das grüne Tor als Erstes durchfahren
wird, gilt die grüne Strecke. Das erste Tor wird vom Kranzelmann zuerst
durchfahren. Danach wird die Zille gedreht und das zweite Tor wird vom
Steuermann zuerst durchfahren.
Nun wird die Zille erneut gedreht und das dritte Tor wird wieder normal
durchfahren. Die Zeit endet bei der Einfahrt durch das Zieltor. Bei
Silber wird noch auf die Boje vor dem Zieltor geschlagen. Zur
Disqualifikation führen das falsche Aufnehmen des Schwimmholzes, das
Überfahren der Wendeboje und des Schwimmholzes sowie das Fallen einer
Torstange in die Zille. Von der Bewerbsleitung wird ein Zeitlimit
festgelegt. Bei einer Überschreitung dieses Limits ist die Zille
ebenfalls nicht in der Wertung.
Zillen-Einer:
Beim Zillen-Einer wird statt der Knotenabfrage ein Rettungsringzielwurf
durchgeführt. Hierbei wird ein Rettungsring in eine 3 x 3 Meter große
Markierung im Wasser geworfen. Die Fahrt ist bis auf die Wendeboje
dieselbe wie bei Bronze, nur wird nach der Aufnahme des Schwimmholzes
umgedreht und die Zillengasse durchfahren.
Wertungsklassen:
- Allgemeine Klasse (Zillenbesatzungen aus derselben Feuerwehr)
- Meisterklasse (Zillenbesatzungen, die in der Vergangenheit zweimal
einen offiziellen Preis bei den Landeswasserdienstleistungsbewerben
erhielten oder Zillenbesatzungen, die freiwillig in der Meisterklasse
fahren)
- Gemischte Klasse (Zillenbesatzungen aus verschiedenen Feuerwehren)
Weitere Wertungsklassen ergeben sich nach dem Alter. Hierbei unterscheidet man:
- Wertungsklasse A ohne Alterspunkte und
- Wertungsklasse B ab einen Gesamtalter von 41 Jahren beim Zillen-Einer und 81 Jahren beim Zillen-Zweier aufwärts.
Für die Mannschaftswertung benötigt eine Feuerwehr zwei Zillen in Bronze, zwei in Silber und drei in der Zillen-Einer-Wertung.
  
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