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Silvester 2015: Hohes Brandrisiko, Waldbrandgefahr enorm hoch Drucken E-Mail
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Geschrieben von Redaktion  am  Montag, 28. Dezember 2015
silvester_kracher_dpa60 Mal mussten die NÖ Feuerwehren mit 1200 Einsatzkräften in der Silvesternacht des Vorjahres ausrücken, um nächtliche Brände zu löschen. In allen Fällen brachen die Feuer durch fehlgeleitete Feuerwerkskörper aus. 1200 Feuerwehrmänner löschten brennende Wiesen, Hecken, Garagen, Müllbehälter und auch mehrere Fahrzeuge. Dass es nicht noch mehr brannte, war im Vorjahr der feuchten Wetterlage zu verdanken.

Für Silvester 2015 stellen sich die Feuerwehren in Niederösterreich auf deutlich mehr Brandeinsätze ein. Deshalb, da Wiesen und Wälder durch fehlenden Niederschlag derzeit völlig ausgetrocknet sind. Um großflächige Brände auszulösen, genügt oft ein kleinster Funke und leichter Wind. Aus diesem Grund ist in der heurigen Silvesternacht vom Abschuss von Böllern und Feuerwerken in der Nähe von Wiesen und Wäldern dringend abzuraten.

Warnung vor illegalen Böllern und Silvesterraketen
Abseits der hohen Brandgefahr in diesem Jahr, warnt die Feuerwehr auch vor dem Einsatz von illegalen Böllern und Silvesterraketen. Die meist im ehemaligen Osten erworbenen Knallkörper verfügen oft über eine Füllmenge von 50 bis 80 Gramm Schwarzpulver. Diese Menge entwickelt eine Sprengkraft, die einer militärischen Handgranate in der Wirkung sehr ähnelt. Die Folgen, sollte ein illegaler Böller in der Hand explodieren, können verheerend sein. Oft sind schwerste Verletzungen an Händen und Gesicht die Folge. In Österreich zugelassene Böller sind übrigens mit maximal 5 bis 8 Gramm Schwarzpulver gefüllt.

Damit nicht genug, sind illegale Böller meist mit kleinen Zementstoppeln verschlossen. Kommt es in Menschennähe zu einer Explosion, können diese Stoppeln ebenfalls schlimme Verletzungen auslösen. Illegale Silvesterraketen wiederum heben durch zu schwere Bauteile oft nicht vom Boden ab und rotieren deshalb in Erdnähe. Damit nicht genug, fliegen die glühende Bestandteile unkontrolliert durch die Gegend, was wiederum zu schweren Verletzungen oder Bränden führen kann. Anzuraten ist, dass Raketen von fest verankerten Abschussrampen abgeschossen werden. Dabei ist ein Sicherheitsabstand von mindestens 35 Metern einzuhalten. Sicherheitsabstand bei Böllern: 8 bis 10 Meter.

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu Bränden kommen, unverzüglich die Feuerwehr über den Notruf 122 alarmieren. Wichtig ist, den Einsatzort nicht zu verlassen und die Helfer einzuweisen.

Quelle: Presseaussendung NÖ Landesfeuerwehrkommando
 
 

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