Bezirksführungsstab Wr. Neustadt übt den Großeinsatz - Stabsraum mit Uebungsteilnehmern
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Bezirksführungsstab Wr. Neustadt übt den Großeinsatz

Am Montag den 24. November 2025 übte der Bezirksführungsstab Wr. Neustadt gemeinsam den Einsatzfall eines Großbrandes. Im neuen Stabsraum in der Feuerwehr Wr. Neustadt nahmen die Sachgebiete ab 18:00 Uhr ihre Arbeit auf..

Zuvor wurden die Teilnehmer:innen bereits über den Tag verteilt mit Informationen über den Einsatz versorgt und hatten Zeit sich, wie auch im Realfall, in den Teams zu koordinieren. Die erste Lagebesprechung erfolgte um 18:10 Uhr vor Ort. 

Die Lagemeldung lautete: Großbrand in einer Papierfabrik. Der erste Alarm erfolgte um 07:00 Uhr früh durch eine TUS-Meldeanlage. Als der Stab seine Arbeit begann, standen bereits 12 Feuerwehren bei einem umfangreichen Löschangriff im Einsatz. Zunächst bestand keine Gefahr für die Bevölkerung, doch durch das Monitoring etwaiger Medien konnte klar gefiltert werden, dass sich in der näheren Umgebung Unruhe verbreitet. Die Sachgebiete für Personal, Lage, Einsatz und Versorgung waren damit beschäftigt einen Überblick zu gewinnen, sowie weitere Unterstützung anzufordern. Hierzu zählten der Katastrophenhilfsdienstzug 3/21 und weitere Einsatzkräfte aus dem Bezirk, welche die örtlichen Feuerwehren ablösen sollten.

Auch wurde sich um die Verpflegung der Einsatzkräfte gekümmert und Kostenfragen geklärt. Die Sachgebiete Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation waren damit beschäftigt Informationen zu sammeln und in Abstimmung mit dem Betriebsleiter pressegerecht aufzubereiten. Auch war es wichtig, dass sich die Bevölkerung informiert gefühlt hatte. Zur Einschätzung der Lage, wurde auch der Landeschemiker hinzugeholt und weitere Informationen durch den Betriebsleiter der betroffenen Firma eingefordert. Es wurde eine Sammelstelle außerhalb der Gefahrenzone eingerichtet, die auch für einen Live-Einstieg im TV und eine Pressekonferenz mit dem Bezirksfeuerwehrkommandanten genutzt wurde. 

Nach zwei intensiven Stunden konnte die Stabsübung erfolgreich beendet werden. Die Rückmeldungen aus den Sachgebieten zeigten schließlich, wo die Herausforderungen während der Übung lagen. Maßgebend dafür war die umfangreiche Aufbereitung der Übung durch die Übungsleiter vorab. Mit künstlicher Intelligenz wurde das Einsatzszenario realistisch bebildert, sowie Postings und Reaktionen aus der Bevölkerung generiert. Diese zusätzlichen Informationen trainierten den Bezirksführungstab auch in seiner internen Kommunikation, sowie Reaktionsgeschwindigkeit.

Bericht und Fotos: ASB Viktoria Mannsberger / BFÜST