Ein technischer Einsatz entwickelte sich am Nachmittag des 24. Februar 2025 für die Freiwillige Feuerwehr Walpersbach zu einer aufwendigen Großbergung: Ein rund 25 Tonnen schwerer Milchtankwagen war aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und im seitlichen Fahrbahnbett stecken geblieben.
Unmittelbar nach dem Eintreffen sicherten die Walpersbacher Floriani den Tanker mit dem TLFA 4000 und der Seilwinde, um ein weiteres Kippen oder Abrutschen zu verhindern. Rasch wurde klar: Mit eigenen Mitteln allein war diese Lage nicht zu bewältigen.
Um das Gesamtgewicht zu reduzieren, wurde ein zweiter Milchlaster organisiert, der rund 13.000 Liter Milch umpumpte. Parallel dazu wurde der Kran der Feuerwehr Wiener Neustadt zur Unterstützung angefordert. Die Bergung erforderte eine genaue Abstimmung, technische Präzision und eine enge Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte.
„Bei einem Fahrzeug dieser Größenordnung zählt jeder Handgriff. Sicherheit steht immer an erster Stelle, für die Einsatzkräfte ebenso wie für alle Verkehrsteilnehmer. Genauso ist es wichtig ortsübergreifend zusammenzuarbeiten. Nur gemeinsam mit unseren Nachbarwehren können wir derartige Lagen sicher bewältigen“, erklärt Kommandant BR Roland Kleisz.
Nach intensiven Bergungsarbeiten konnte der Tankwagen schließlich kontrolliert auf die Fahrbahn zurückgebracht werden. Die Zufahrtsstraße zur Katastralgemeinde Klingfurth musste für die Dauer des Einsatzes rund drei Stunden vollständig gesperrt werden. Dank des koordinierten Zusammenspiels aller Beteiligten konnte der Einsatz erfolgreich abgeschlossen werden.
Bericht und Fotos: SB Tobias Hübl / FF Walpersbach
